Gesunde Ernährung macht krank

Aus Sicht der Ernährungswissenschaft ist es ganz einfach:

Die Ernährungswissenschaft sagt uns, was gesund ist und wir essen dann eben einfach nur noch die gesunden Sachen.

So ist es aber nicht. Weil es eben den Appetit gibt.

Der Appetit ist eine starke Kraft, die mit Macht dazwischen funkt.

Und nun kehrt sich die Situation um:

Es geht nicht mehr darum, das Gesunde zu essen, sondern plötzlich geht es darum, das Ungesunde, was der Appetit will, NICHT zu essen.

Die Theorie der gesunden Ernährung "Iss einfach, was gesund ist.", kehrt sich in der Praxis um in etwas ganz anderes:

"Was ich eigentlich will, ist ungesund."

Der Appetit ist eine Kraft, mit der wir andauernd konfrontiert sind - eine extrem dominante und starke Kraft. Das muss er ja auch sein. Der Appetit steuert unseren Lebenserhalt. Er ist eine der grundlegenden lebenserhaltenden Funktionen.

Und nun bringt uns die Ernährungswissenschaft mit ihrer gesunden Ernährung dazu, gegen den Appetit anzukämpfen:

"Was der Appetit will, ist nicht gut für mich."

Und weil wir mit großem kämpferischen Einsatz auf diese Idee reagieren, verwirklicht sich diese Idee immer mehr als Erfahrung:

"Was der Appetit will, ist nicht gut für mich."

Und plötzlich vertragen wir diese Dinge nicht mehr.

Eine Unverträglichkeit ist entstanden.

"Nahrungsmittel XY ist nicht gut für mich" ist eine ganz praktische handfeste Tatsache geworden.

nächstes Kapitel: Unverträglichkeit
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